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Wie wir auf den Hund gekommen sind.
Wir mögen beide Hunde. Aber nicht unbedingt die gleichen. Wir waren uns einig, wenn wir mal einen Hund haben sollte es ein großer sein. Wir wussten dass wir noch eine lange Zeit ohne Hund leben würden, weil wir dazu einfach keinen Platz hatten. Na und Zeit fehlte uns auch. Dann sind wir Ende 2005 in unser Haus mit großem Garten eingezogen. Da kam das Thema Hund wieder auf. Wir hatten genug Platz und an der Einstellung einen Hund zu haben hatte sich auch nichts geändert. Der Zeitpunkt wann das neue Familienmitglied kommen sollte war für uns klar – so schnell wie möglich. Doch das wichtigste hatten wir noch nicht geklärt, die Rasse. Tanja liebt Schäferhunde, aber da wollte ich nicht ran. Ich dachte eher an einen Labrador oder einen Golden Retriever. Nicht der Rasse wegen, davon hatte ich noch keine Ahnung, eher vom Aussehen. Ist halt ein Modehund, man sieht ihn oft und er gefällt. Auf einer Zuchtschau die wir im letzten Jahr besuchten sahen wir große weiße Hunde, die wie Schäferhunde aussahen. Wir fanden dann den Ring wo sie liefen und lernten dass es „Schweizer Weiße Schäferhunde“ sind. Sie haben uns gefallen. Ich sagte damals aus Scherz, wenn ein Schäferhund dann so einen!
Nun begannen wir jeder „unseren“ Hund zu suchen. Tanja informierte sich im Internet auf Züchterseiten in Ihrer Heimat nach einem Schäferhund. Einen DSH wollten wir beide nicht weil uns die Rückenform nicht zusagt. Aber die Informationen bezüglich Einreisemodalitäten wegen Impfungen waren zu negativ. Der Hund hätte zu lange noch beim Züchter oder Verwandten bleiben müssen, bis die Wirksamkeit der Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann. Wir wollten doch die für den Hund so wichtige Zeit mit ihm verbringen und nicht die Grunderziehung anderen überlassen. So fiel das leider aus.
Ich begann dann in verschiedenen Foren und auf Züchterseiten zu lesen. Mich interessierte jetzt weniger das Aussehen sondern mehr das Wesen des Hundes. Es sollte ein Familienhund sein, der sich gut mit Kindern verträgt und sowohl für körperliche und auch geistige Arbeit zu begeistern ist. Groß sollte er sowieso sein uns schön natürlich! :-) Ich bin dann immer öfter auf den Homepages von Weißen Schäferhunden gelandet. Auch Tanja konnte sich langsam an den Gedanken an einen Weißen gewöhnen. Die Entscheidung war gefallen!…
Der richtige Züchter.
Wir suchten also nun einen Züchter. Aber wie und wo? Nun über Rassezuchtvereine haben wir dann viele Seiten gefunden. Ich bin ein Mensch, der viel und intensiv mit dem Internet arbeitet. Für mich ist da Aktualität sehr wichtig. So sind Züchter, die noch im März auf ihrer Seite stehen hatten dass sie im November „Aktuell“ Welpen haben, ausgefallen. Irgendwann fanden wir dann die Seite www.von-coverna.de . Hier fühlten wir uns sehr wohl. Viele, viele schöne Fotos von jedem Wurf incl. Bildern was aus den kleinen geworden ist. Die Texte waren durchzogen von vielen Infos, etwas Witz und ließen auf viel Liebe zu den Tieren schließen. In einer Anzeige hatten wir gelesen, dass es genau noch 2 Welpen geben sollte. Eine Hündin und einen Rüden. Wir wollten eher letzteres. Noch einen Tag überlegt und dann angerufen. Das unglaubliche passierte, der Rüde wäre noch zu haben. Aber Schnelligkeit war angesagt. Die kleinen waren erst 2 Wochen und schon alle bis auf den einen vergeben. Also am nächsten Tag nach der Arbeit die 180 km zu den Züchtern gefahren. Das was sich am Telefon angedeutet hat bestätigte sich bei dem Besuch. Es sind super nette Leute und wir wurden uns schnell „handelseinig“! Wir durften das „letzte Baby“ haben, wenn wir wollten. Einen großen Anteil an der Entscheidung hatte übrigens die „Rudel-Chefin“ Laika. Sie suchte unsere Nähe und hat sich gern von uns kraulen lassen. Wenn sie weggelaufen wäre hätten wir wieder gehen können! Glück muss man haben – oder besser ein liebes Händchen für Tiere. Inzwischen waren wir schon 5 mal bei unserem Kleinen. Schön ist es jedes Mal und der Abschied fällt schwer, von den Welpen, den großen Weißen und den lieben Zweibeinern! Auf vielen Seiten kann man lesen an was man einen guten Züchter erkennt, verbunden mit dem Hinweis mehrere zu besuchen. Wir haben uns bei den ersten gleich sehr wohl gefühlt. Genau wie wir haben auch sie mit offenen Karten gespielt. Unser Bauchgefühl hat uns nicht getäuscht.
Theo und Christine wir danken Euch!!!
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